Sieg beim Adventsboxen für

Fabian Thiemke

Berlin, 01.12.2012

Beim traditionellen Adventsboxen bei Stahl Schöneweide boxten mit Fabian Thiemke und Sebastian Schaub zwei Lichtenberger mit. Fabians Gegner kam vom PSV Stralsund, welcher hoch motiviert die Begegnung begann. Fabian Thiemke hingegen verstand es sehr gut, seinen Widersacher auszukontern oder auch selbst die Kampfesführung zu übernehmen. Mit einer sehr guten Leistung gingen alle 3 Runden klar in die Ecke von Fabian Thiemke. Auch der zweite 47er mit Sebastian Schaub erboxte in der ersten Runde einen klaren Vorsprung. Ab der Zweiten jedoch, fand sein Gegner besser in den Kampf und boxte sich bei zwei der drei Punktrichter in Führung. Am Ende der Begegnung musste sich Sebastian etwas unglücklich mit 2:1 Richterstimmen geschlagen geben.

Gold für Dominik Thiemke

Wittenburg, 24.11.2012

Seine überaus erfolgreiche Saison krönte der frisch gebackene Vizeeuropameister Dominik Thiemke mit den Gewinn der Internationalen Deutschen Meisterschaft in Wittenburg. In der Königsklasse des Boxens, dem Schwergewicht bis 91 kg, ließ er seinem Finalgegner nicht den Hauch einer Chance. Konzentriert boxend, von der ersten bis zur letzten Sekunde, fuhr Dominik einen überlegenen Punktsieg ein und sicherte sich damit den Titelgewinn.

Mit Murat Yildirim bis 56 kg vom Berliner TSC konnte der Berliner Landesverband einen weiteren Meister sowie den Besten Techniker der diesjährigen Meisterschaft feiern.

Mesic vs. Seyidazimov hieß die Kampfpaarung des Abends

Berlin, 24.11.2012

Insgesamt 12 Kampfpaarungen bekamen die recht zahlreich erschienen Besucher anlässlich des Lichtenberger Boxabend zu sehen. Leider fielen kurzfristig sämtliche Männerkämpfe aus, was jedoch dem sportlichem Niveau der Veranstaltung keinen Abbruch tat. Es war der letzte Kampf des Abends, der Hauptkampf, der alle Zuschauer noch einmal von den Sitzen riss. Es standen sich Erwin Mesic vom Berliner Boxsportverein Isigym und unser Lichtenberger Kämpfer Togrul Seyidazimov gegenüber. In einem technisch und kämpferisch guten Kampf bekamen alle Boxsportfans noch einmal einen boxerisch hochwertigen Kampf geboten. Beide Fanlager versuchten ihren jeweiligen Kämpfer lautstark und überaus sportlich fair nach vorne zu puschen. Taktisch klug absolvierte Togrul Seyidazimov die erste Runde und konnte sich leicht in Führung boxen. Ein überaus starker und technisch variabel boxender Erwin Mesic steckte nicht auf und konnte in der zweiten Runde den Kampf wieder offen gestalten. Die dritte und letzte Runde des Gefechts sollte die Entscheidung bringen. Spannender konnte es nicht mehr werden. Beide Fanlager trieb es automatisch immer dichter um den Boxring. Die entschiedene dritte Runde und das bessere Ende konnte allerdings der Schöneberger Erwin Mesic für sich verbuchen und somit den Kampf gewinnen. Togrul durfte auch erhobenen Hauptes mit einer respektablen Leistung den Ring verlassen.

Fabian Thiemke musste sich mit dem Fürstenwalder Jeremy Gokowiak auseinander setzen, der es ihm nicht einfach machte, einen Sieg einzufahren. Für Ruslan Ataew war der Kampf bereits in der ersten Runde vorbei, bevor es überhaupt richtig begann. Mit den wilden Prügelattacken seines Gegners, was sehr wenig mit Boxen zu tun hatte, kam er überhaupt nicht zurecht.

Erstmals in einem Trainingskampf durften auch die beiden Lichtenberger Adam Ganzhuev und der Superschwere Yegor Bondarchuk Ringluft schnuppern. Die Vorstellung des 16jährigen Adam Ganzhuev war sehr erfreulich, was für die Zukunft hoffen lässt.

Erneuter Sieg für

Togrul Seyidazimov

Berlin, 10.11.2012

Heute gab es in der Spandauer Bruno Gehrke Halle den zweiten Wettkampftag zwischen der Berliner Landesauswahl und den Mannschaften aus Weißrussland und Israel. Insgesamt gab es 12 Kämpfe, von denen die Berliner Landesauswahl 10 Siege erkämpfen konnte. Leider kam am heutigen Wettkampftag von den Lichtenbergern nur Togrul Seyidazimov zum Einsatz. Er konnte seine gute Leistung vom Vortag wiederholen und einen erneuten Punktsieg feiern. Mats Berger hingegen musste auf den Zuschauerplätzen Platz nehmen, da sein Kontrahent aus Israel nicht antrat. Ebenfalls in der Startaufstellung stand Dominik Thiemke. Leider konnte er an keinem der Wettkämpfe teilnehmen, da er erst einmal seinen grippalen Infekt zu Hause besiegen muss.

Berger und Seyidazimov siegreich gegen Weißrussland

Togrul Seyidazimov
Togrul Seyidazimov
Mats Berger
Mats Berger

Togrul Seyidazimov und Mats Berger gewinnen ihren erste Begegnung bei einem Vergleichswettkampf gegen ihre Kontrahenten aus Weissrußland und Israel. Beide Sportler reihten sich mit ihren Siegen, in die überaus erfolgreiche Berliner Landesauswahl ein. In insgesammt 16 Kämpfen wurde hervorragender Boxsport geboten.

 

Am Sonnabend, den 10.11.2012 um 15 Uhr findet die

2. Veranstaltung ebenfalls wieder in der Bruno Gehrke Halle statt.

Lichtenberger erkämpfen

3 Turniersiege in Rosswein

04.11.2012

Unsere vierköpfige Mannschaft kehrte mit drei Turniersiegen sowie der Ehrung des besten Boxers der Altersklasse Junioren für Togrul Seyidazimov, vom 13. Roßweiner Eis-Pokal-Turnier nach Hause. In einem tollen Gefecht musste sich Sebastian Schaub bereits am Sonnabend im Halbfinale einem Besseren geschlagen geben. Togrul Seyidazimov hingegen beherrschte im Halbfinale seinen Gegner nach Belieben und lies seine boxerische Klasse aufblitzen. Lediglich im Finale konnte er nach einer guten ersten Runde die Leistung in den beiden folgenden Runden nicht mehr abrufen. Nichtsdestotrotz reichte es zum souveränen Turniersieg. Im 30. und letzten Kampf des Samstagabends bestritt Mats Berger bereits seinen Finalkampf. Nach einer misslungenen ersten Runde nahm er in den darauf folgenden das Zepter in die Hand, bestimmte den Kampfverlauf erfolgreich und gewann verdient diese Begegnung. Am Sonntag durfte auch Dominik Thiemke ins Wettkampfgeschehen eingreifen. In der ersten Runde hatte er noch ein paar kleine Probleme, sich auf seinen Herausforderer einzustellen. In der Zweiten gab er jedoch Vollgas und lies seinem Kontrahenten keine Chance mehr auf den Sieg. Ein Leberhaken bedeutete das vorzeitige Ende und den dritten Turniersieg für die 47er-Crew.

Dem Roßweiner Team um Steve Hengst ist es erneut gelungen, ein gutes Turnier für den Nachwuchs des deutschen Boxsports durchzuführen. Wir kommen im nächsten Jahr gerne wieder.

Zhakaev scheitert bereits im Halbfinale der Berliner Meisterschaft

03.11.2012

Bei den Berliner Meisterschafte der Männer in der Gewichtsklasse bis 69 kg startete für unseren Verein Zauer Zhakaev. Der erst 18jährige Lichtenberger traf auf Ahmet Yasar von Tennis Borussia. In allen Runden war Zauer Zhakaev der aktivere Boxer, der auch die besseren und vor allem klareren Treffer setzte. In der letzten Runde erhielt er wegen Schlagens mit der Innenhand, vor allem lautstark vom Sekundanten der gegnerischen Ecke gefordert, ziemlich schnell eine Verwarnung ausgesprochen, welche den Kampfverlauf völlig auf den Kopf stellen sollte. Am Ende unterlag Zhakaev mit 2:1 Richterstimmen und die Meisterschaft war, zumindest für ihn, schon wieder beendet.

Mats Berger erkämpft Fahrkarte nach Wismar

21.10.2012

Ein nachträgliches, sehr schönes Geschenk zum 17. Geburtstag bereitete Mats Berger sich in Hamburg selbst. Bei den Qualifikationskämpfen für die Internationalen Deutschen Meisterschaften der Jugend erkämpfte er einen Punktsieg und damit die Fahrkarte zur Meisterschaft. Mit dem amtierenden Deutschen Jugend- und Vize-Europameister Dominik Thiemke werden zwei 47er für den Landesverband Berlin zur Internationalen Jugendmeisterschaft in der Hansestadt Wismar an den Start gehen.

Ehrungen für Lichtenbergs Boxer

v.l.n.r.Frank Scharmach, Frank Hammel (Präsident ), Stefan Härtel, Dominik Thiemke, Andreas Prüfer (Vize Präsident)
v.l.n.r.Frank Scharmach, Frank Hammel (Präsident ), Stefan Härtel, Dominik Thiemke, Andreas Prüfer (Vize Präsident)

Berlin,06.10.2012

Der Vorstand des SV Lichtenberg 47 nutzte ein Heimspiel der Fußballer in der HOWOGE Arena „Hans Zoschke“, um drei seiner verdienstvollen Mitglieder aus der Abteilung Boxen zu ehren. Da auch viele Fußballanhänger Boxfans sind, war es eine gute Gelegenheit sich einmal im eigenen Verein und einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren. Der erst 16jährige Dominik Thiemke erkämpfte bei den Europameisterschaften der Junioren im Superschwergewicht eine Silbermedaille und wurde dafür vom Vorsitzenden des SV Lichtenberg 47, Frank Hammel, mit der Ehrennadel in Bronze geehrt. Eine weitere Ehrung erfuhr Frank Scharmach für seine Teilnahme als Kampfrichter bei vielen internationalen Turnieren wie Europa- und Weltmeisterschaften und den Olympischen Spielen in London. Für seine außergewöhnlichen sportlichen Leistungen in den vergangenen Jahren und dem hervorragenden 5. Platz bei den diesjährigen Olympischen Spielen erhielt Stefan Härtel die goldene Ehrennadel des SV Lichtenberg 47. Wir gratulieren allen Ausgezeichneten und drücken die Daumen für weitere sportliche Höchstleistungen.

Die Fußballer des SV Lichtenberg 47 gewannen verdient ihr Heimspiel gegen die Gäste aus Neubrandenburg mit 3:1, nach einer starken 1. Halbzeit. Herzlichen Glückwunsch.

Bratwurst statt Boxhandschuhe

Einfach nur DANKE sagte der Vorstand der Abteilung Boxen des    SV Lichtenberg 47 und lud zu einem Grillfest ein. Geladen waren sämtliche Sportler, Vereinsmitglieder sowie viele freiwillige Helfer, die stets und ohne viel Aufhebens mit anpacken, wenn es bei unseren Veranstaltungen wieder heißt „Ring frei“. Viele folgten, an einem herrlichen Herbsttag bei strahlenden Sonnenschein, der Einladung und wurden mit einem rundum gelungenen Fest belohnt.

 

Alle 47er hauten beim Stadionfest ordentlich dazwischen

Berlin, 15.09.2012

Bereits zum 8. Mal fand in der Lichtenberger HOWOGE Arena „Hans Zoschke“ das alljährliche Stadionfest statt. Einige Sorgenfalten bereiteten in den frühen Morgenstunden die dicken Regenwolken am Himmel. Die mutige Entscheidung doch im Stadion zu boxen, erwies sich letztendlich als richtig und trug erneut maßgeblich zum Erfolg des Stadionfestes bei. Boxvereine aus den Bundesländern Berlin und Brandenburg duellierten sich in 14 Kämpfen mit den Fäusten, um die Sieger zu ermitteln.

 

Im ersten Kampf des Nachmittags stand mit Azdam Aloyan einer der hoffnungsvollsten Nachwuchstalente zu seinem ersten Trainingskampf im Boxring. In allen drei Runden stellte er seine solide Ausbildung unter Beweis und kontrollierte souverän das Kampfgeschehen. Mit dieser Leistung konnte er sich ganz klar für die nächsten Kämpfe empfehlen. Kevin Chodorkovski hatte mit dem Frankfurter Danilo Koall einen gut ausgebildeten Boxer vor den Fäusten. In einem bis zur Mitte der zweiten Runde Kopf an Kopf Rennen, schlug eine volle Rechte bei dem Frankfurter ein. Kevin Chodorkovski bekam noch einmal frischen Wind, setzte beherzt nach und ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen. Im zweiten Teil der Veranstaltung kämpfte Fabian Thiemke gegen einem ebenfalls aus Frankfurt/Oder kommenden Gegner. Nicht nur optisch war Fabian seinem Herausforderer haushoch überlegen. Bereits nach wenigen Sekunden musste der Ringrichter diese ungleiche Begegnung abbrechen. Als nächster 47er stieg Sebastian Schaub im Altersbereich Junioren gegen den beim SC Berlin trainierenden Magamed Amirow ins Seilquadrat. Beide Kämpfer boten dem Publikum den spannendsten Kampf des Nachmittags. In der ersten Runde spielte Magamed Amirow seine überlegene Kampferfahrung aus. Ab Mitte der zweiten Runde traf Sebastian Schaub mit seiner Schlaghand immer besser und Amirow baute konditionell ab. Wissend, mit einem Punkterückstand startete Sebastian zu einer tollen Aufholjagd in die dritte und letzte Runde. Sebastian trieb den in der roten Ecke kämpfenden Amirow durch den Ring, der sich jedoch tapfer wehrte. Mit viel Beifall vom Publikum wurde dieser gute Kampf honoriert. Mit Spannung wurde das Ergebnis erwartet. Das Kampfgericht entschied auf Unentschieden und belohnte damit Sebastians tolle Aufholjagd. Im vorletzten Kampf des Nachmittags betrat Togrul Seyidazimov den Boxring. Für ihn galt es die Niederlagenserie der letzten Kämpfe zu beenden und sich mit einer guten Leistung zu empfehlen. Gleich mit Beginn des Kampfes übernahm er die Regie und boxte stets im Angriff gegen den ihn um 20 cm überragenden Gegner. Togrul agierte sehr gut aus einer geschlossenen Deckung. Als er seinen Gegner ans Seil stellte, ließ er ihn auch nicht mehr weg und deckte ihn regelrecht mit Haken zum Körper ein, welche ihre Wirkung hinterließen. Sein Gegner bewegungsunfähig ging zu Boden und musste sich vom Referee auszählen lassen. Für Togrul Seyidazimov war es ein sehr wichtiger Sieg in einem guten Kampf, der uns optimistisch in die Zukunft blicken lässt.

Kein Edelmetall für Stefan Härtel bei den Olympischen Spielen

Es ist Montag, der 6.August um 21:36 Uhr in der Londoner ExCel Arena. Sämtliche Zuschauer erheben sich schlagartig von den Plätzen um mit Händen und Füßen einen Höllenlärm zu veranstalten. Denn der britische Mittelgewichtler Anthony Ogogo verlässt die Katakomben und betritt die Halle. Wenige Augenblicke später betritt Stefan Härtel die Arena, jedoch sind die Briten nur auf Ogogo fokussiert, damit entfällt erst einmal das ganz große Pfeifkonzert, was natürlich bei der Vorstellung des Deutschen im Ring nachgeholt wird. Äußerlich ganz cool und doch froh, dass die Warterei ein Ende hat, reichen sich beide Kämpfer noch einmal die Hände, bevor es zur Sache geht. Stefan ist ständig bemüht seine Kampfesführung dem Gegner aufzudrücken und fährt ein extrem hohes Tempo. Leider werden auch die Schläge des Briten auf die Deckung frenetisch gefeiert und Ogogo geht in Führung. Die Wertung im Vergleich, auch zu den vorangegangenen Kämpfen, ist ein Hohn. Stefan liegt nach der ersten Runde mit 3 Punkten in Rückstand. Wenn ein Kampfrichter die erste Runde mit 7:1 für Ogogo wertet, hat dies absolut nichts mit der Realität im Boxring zu tun. Damit musste Stefan den Druck in Runde 2 erhöhen. Was auch ihm sehr gut gelang. Ständig im Vorwärtsgang, konnte er mit seinen schnell geschlagenen Aktionen, sich einen leichten Vorteil erkämpfen. In der Punktwertung schlug es sich aber erneut nicht wieder, denn Ogogo bekam von den UNPARTEIISCHEN auch diese Runde zugesprochen. In Runde 3 hieß es dann nur noch Hop oder Top. Immer wieder stand Härtel Ogogo auf den Füßen. Beide lieferten sich einen erbitterten Schlagabtausch. Ogogo brach nach der ersten Kampfminute konditionell ein und suchte sein Heil diesmal im Festhalten und nicht im ausspucken des Zahnschutzes. Dem Ringrichter war es egal, denn es hielt ja nicht Härtel fest. Ogogo war schon fast stehend KO. Endlich kam für beide Olympioniken der lang ersehnte Gong. Fast unfähig zu stehen, völlig ausgepauert erreichte Stefan mühsam die Ecke. Mehr ging nicht, ich habe alles gegeben, waren die ersten Worte zu Bundestrainer Ralf Dickert und Valentin Silaghi. Mittlerweile nicht mehr überraschend bekam erneut diese Runde die rote Ecke zugesprochen. Ein Kampfrichter brachte es sogar fertig, diese Runde 7:2 für den Briten zu punkten, wahrscheinlich bewertete er den Geräuschpegel der roten und blauen Fanecke. Vom Hallensprecher wurde Ogogo mit 15:10 Punkten zum Sieger erklärt und in der Halle wurde erneut das Trommelfell strapaziert. Stefan entwichen alle Gesichtszüge und er konnte nur schwer diese Niederlage mit dem bitteren Beigeschmack verstehen. Wo war das neutrale Kampfgericht, das den olympischen Eid gesprochen hat. Nachdem der ukrainische Weltmeister bereits von den Referees gestoppt wurde, traf es jetzt auch Stefan Härtel. Hoffnungen nach dem Protest der Ukraine, der von der AIBA allerdings abgewiesen wurde, auf einen fairen Kampf, zerplatzten bereits nach der ersten Runde. Der Traum von einer Medaille bei den 30. Olympischen Spielen in London, welche schon in greifbare Nähe war, war ausgeträumt. Damit beendet Stefan die Olympischen Spiele mit einem hervorragenden 5. Platz im Mittelgewicht. Das Erlebnis Olympische Spiele, dreimal vor 10.000 Zuschauern zu kämpfen und einem tollen britischen Publikum sowie hervorragenden Gastgebern und Organisatoren kann ihm keiner nehmen.

Jetzt geht es für Stefan Härtel um einen Medaillenplatz

Es sind nur noch wenige Stunden, dann steigt das mit Spannung erwartete Duell zwischen Stefan Härtel und den Briten Anthony Ogogo. Die Boxarena wird mit Sicherheit wieder bis auf den letzten der 10.000 verfügbaren Plätze ausverkauft sein. Die britischen Fans werden einen Höllenlärm veranstalten, um ihren Lokalmatadoren nach vorne zu peitschen. Stefan Härtel kann damit sehr gut umgehen, was auch ihn zu Höchstleistungen beflügeln wird. Eines kann auch er sich sicher sein: In Deutschland werden mehr Zuschauer am Fernseher oder im Internet via Livestream den Kampf verfolgen, als Zuschauer in den Hexenkessel von London passen. In den bereits zwei siegreichen Begegnungen hat Stefan sich nicht nur in die Herzen der eingefleischten Boxfans geboxt. Gemeinsam mit seinen Teamkollegen Patrick Woicicki, Erik Pfeifer und dem zweiten Berliner Enrico Kölling, der ganz knapp im Achtelfinale verlor, haben sie das Olympische Boxen in der breiten Öffentlichkeit hervorragend repräsentiert.

Die Taktik von Stefan steht für das Viertelfinale am Montag Abend fest. Jetzt gilt es, sie so gut wie möglich umzusetzen. Der Sieger dieses Duells hat die Bronzemedaille sicher. Wollen wir hoffen, das Stefan Härtel vom Kampfgericht eine faire Chance gegen den Briten Anthony Ogogo bekommt. Im Achtelfinale e Daumen.bekam Ogogo gegen den Weltmeister Ievgen Khytrov aus der Ukraine mehr als nur den Heimvorteil zugesprochen und wurde dadurch zum Sieger erklärt.


 

Stefan, ganz Deutschland steht hinter dir, erfülle dir deinen lang ersehnten Traum von einer Medaille bei den Olympischen Spielen. Auch wenn es am Montag Abend ein hartes Stück Arbeit wird, du stehst kurz davor. Viele Jahre hast du hart dafür trainiert. Wir wünschen dir ganz, gaaaaaanz viel Erfolg und drücken beide Daumen.

 

Stefan du schaffst das!!!!

Olympischer Albtraum für Kampfrichter Frank Scharmach

Der Traum von Olympia wurden für unseren Kampfrichter Frank Scharmach zum Albtraum. Der Weltverband des Boxsports die AIBA hat den deutschen Kampfrichter Frank Scharmach mit einer 5-tägigen Sperre belegt. Was ist passiert? Frank Scharmach hat einen iranischen Kämpfer wegen Festhaltens in der zweiten Runde dreimal hintereinander verwarnt und die Disqualifikation ausgesprochen. Die Wettkampfbestimmungen der AIBA regeln ganz eindeutig, dass bei wiederholten Fouls, sofort ohne weitere Ermahnungen, verwarnt werden muss. Nach drei Verwarnungen folgt unweigerlich die Disqualifikation und sämtliche Kampfrichter sind verpflichtet, sich an das Regelwerk zu halten. "Vielleicht hat Scharmach etwas zu schnell gehandelt, aber bestimmt nicht regelwidrig" kommentierte der Kampfrichterobmann des Berliner Box-Verbandes die umstrittene AIBA-Sperre. Warum besann der iranische Boxer sich nicht auf seine boxerischen Mittel und ignorierte die Verwarnungen? Denn immer wieder versuchte Mazaheri den Kampf durch Festhalten zu unterbinden. Das iranische Lager suchte nach dem Kampf die Fehler nur beim deutschen Kampfrichter und warfen ihm Betrug vor. Verbitterte iranische Fans starteten im Internet eine böse Hetzkampagne, das der von der AIBA erst kürzlich als weltbester Ringrichter ausgezeichnet worden war, nun wirklich nicht verdient hat. Frank Scharmach darf nach dem 7. August wieder als Kampfrichter bei den Olympischen Spielen amtieren. Allerdings ist offen, ob er davon Gebrauch machen wird, denn seinen Jahresurlaub kann man durchaus anders verbringen. Frank Scharmach selbst darf sich zu diesem Vorfall momentan nicht äußern und muss tatenlos zusehen, wie ihm Unrecht zugefügt wird.

Stefan Härtel im Viertelfinale bei Olympia

Stefan Härtel hat heute bei den Olympischen Spielen in London als erster deutscher Boxer das Viertelfinale erreicht. In einem spannenden und packenden Kampf konnte er den Iren Darren O’Neill mit 19:12 Punkten besiegen. Sein Rivale im Viertelfinale am Montagabend ist der Brite Anthony Ogogo, der Weltmeister Jewgen Chytrow (Ukraine) aus dem Rennen warf.

Stefan Härtel meisterte Olympiapremiere

London, 28.07.2012
Es ist das Größte, für jeden Sportler, einmal bei Olympia dabei zu sein. Denn  diese Eindrücke lassen sich kaum in Worte fassen. Und es ist auch der schönste Moment, in der bisherigen Boxkarriere von Stefan gewesen, zu seinem Vorrundenkampf, in die ExCeL- Arena einzulaufen. Bereits bei den Kämpfen, die vor ihm statt fanden, konnte er sich einen ersten Eindruck von dieser gewaltigen Kulisse verschaffen. Es dann selbst zu erleben, ist etwas ganz anderes, da bekam sogar der ansonsten so nervenstarke Härtel kurzzeitig weiche Knie. Gesäumt von 8000 fantastischen und boxsportbegeisterten Zuschauern bahnte Stefan sich den Weg zum Ring, um gegen Enrique Collazo Pelasiz aus Puerto Rico zu kämpfen. Gleich in der ersten Runde bezauberte Stefan das englische sachkundige Publikum mit herrlichen Kombinationen und erkämpfte für sich einen Vorsprung von 2 Punkten. Die nächste Runde war etwas verhaltener, dennoch kontrollierte Stefan stets den Kampf und baute seinen Vorsprung auf 3 Punkte weiter aus. In der letzten, der dritten Runde ging Stefan noch einmal konzentriert zur Sache und erstickte ein leichtes Aufbäumen seines Kontrahenten gleich im Keim. Stefan fand immer besser in den Fight und machte letztendlich den Sack mit 18:10 Punkten zu. Im nächstem Duell, am Donnerstag nachmittag, dem Achtelfinale, wartet auf Stefan bereits die nächste Herausforderung. Mit dem schlagstarken irischen Boxer Darren O´Neill, dem Vizeeuropameister von 2010, wird die Meßlatte für einen Sieg wieder ein Stück höher gehangen. Der Ire gewann seine Auftaktbegegnung gegen den Nigerianer Muideen Akanji mit 15:6 Punkten. Wir wünschen Stefan viel Erfolg für die zweite Mission.


Die Würfel sind gefallen

Die Gegner des deutschen Olympiaquartetts stehen fest

 

Es sind immer spannende Momente, wenn die verantwortlichen Funktionäre von der Auslosung kommen. Habe ich ein gutes Los zum Auftakt meiner ersten Olympischen Spiele? Einen vielleicht etwas unbekannten Boxer oder treffe ich gleich auf einen der Favoriten aus Russland oder Cuba? Der Adrenalinspiegel schnellt zum ersten Mal leicht nach oben und zieht die Mundwinkel, nach Bekanntgabe des ersten Gegners nach unten oder zaubert ein Lächeln ins Gesicht. Stefan wird weder auf einen Cubaner noch einen Russen treffen, denn beide haben sich nicht für Olympia qualifiziert. Die Favoriten im Mittelgewicht kommen aus der Ukraine und Japan. Spätestens im Viertelfinale mit etwas Glück, wenn es um die Medaille geht, trifft man auf einen der Favoriten, denn die besten 4 Boxer jeder Gewichtsklasse wurden gesetzt. Im ersten Kampf am Sonnabend um 16 :30 Uhr trifft Stefan auf Enrique Collazo Pelaiz Puerto Rico.Der zweite Berliner Enrico Kölling trifft am Montag um 23:45 Uhr auf Christian Donfack Adjoufack aus Kamerun. Weltergewichtler Patrick Wojcicki muss sich im ersten Kampf mit den Franzosen Alexis Vastine auseinander setzen. Die Begegnung findet Sonntag um 16:30 Uhr statt. Der Superschwere Erik Pfeifer trifft auf den kasachen Ivan Dychko am Mittwoch abend um 23:30 Uhr.

Deutschland's Boxer haben im Olympischen Dorf Quartier bezogen

Unsere vier Olympiateilnehmer, Stefan Härtel (Mittelgewicht), Enrico Kölling (Halb-Schwergewicht), Erik Pfeifer (Schwergewicht) und Patrick Wojcicki (Weltergewicht) sind am 25. Juli in London Heatrow gelandet und wenige Stunden später im Olympischen Dorf eingetroffen. Absolut faszinierend waren die ersten Eindrücke für Stefan im Olympischen Dorf. Unser Lichtenberger Kampfrichter Frank Scharmach wird am 26. Juli zu den Olympischen Spielen in London eintreffen. Das Lichtenberger Glücksschwein hat es sich indessen schon einmal im Olympischen Dorf bequem gemacht und wird Stefan bei seinen Wettkämpfen hoffentlich viel, viel Glück bringen.


KURIER Olympia-Serie: Mein Körper für Deutschland

Stefan Härtel und Enrico Kölling Vier Fäuste für ein Halleluja

Von Dajana Rubert


Foto: Rubert

Normalerweise sind sie dick bandagiert. Schwere Fausthandschuhe schützen sie zusätzlich. Für unsere KURIER-Serie „Mein Körper für Deutschland“ ziehen Berlins Olympia-Boxer Enrico Kölling (-81 kg) und Stefan Härtel (-75 kg) aber blank. Und erklären uns ihre vier Fäuste für ein Halleluja.

So viel vorweg. So viele Gedanken wie die meisten anderen Sportler machen sich Enrico und Stefan längst nicht über ihre Arbeitswerkzeuge. Hier und da mal ein paar Liegestütze auf den Fingerspitzen oder Fäusten – das muss als Krafttraining reichen. Cremes oder Salben kommen beiden nicht in die Tüte. Ihr Motto: „Durch die ständige Belastung beim Schlagen sind unsere Knochen viel stärker ausgeprägt“, sagt Stefan.

Was aber nicht heißt, dass sie deshalb vor jedem Schmerz gefeit sind. Die Fingergrundgelenke sind angeschwollen. Das passiert schon mal. Und vor Olympia nicht weniger als sonst.

Angst, sich zu verletzen, haben die beiden deshalb kurz vor ihren ersten Olympischen Spielen auch nicht. „Wenn man darüber nachdenkt, ist es meist schon zu spät. Wir trainieren wie sonst auch – gegeneinander und ohne Rücksicht“, erzählt Enrico.

 

Olympia: Henry Maske verabschiedet die deutschen Boxer

Erik Pfeifer, Stefan Härtel, Enrico Kölling, Patrick Wojcicki
Erik Pfeifer, Stefan Härtel, Enrico Kölling, Patrick Wojcicki

Vier deutsche Boxer werden ab dem 27. Juli 16 Tage lang versuchen für unser Land Olympische Medaillen zu holen. In der Sportschule Hennef trainieren Erik Pfeifer, Stefan Härtel, Enrico Kölling und Patrick Wojcicki seit Wochen für den großen Auftritt.
Zur offiziellen Boxen WBC WM im Super-Mittelgewicht 13. Mai 2006 Zwickau/Germany Verabschiedung trafen sich am Dienstag Freunde und Unterstützer in der Aula der Sportschule. Als Ehrengast war Henry Maske, der Olympiasieger von 1988, angereist.

FIGOsport hatte Henry Maske gebeten über seine persönlichen Erfahrungen bei Olympischen Spielen zu sprechen. Der erfahrene Kämpfer wollte unseren Olympiastartern einen Eindruck davon geben, was sie im Olympischen Dorf und bei den Wettkämpfen erwartet. Nach einer sehr behüteten Vorbereitung werden die Sportler in London u.a. auf eine aufgeregte Scharr internationaler Journalisten treffen. (Eine entsprechende Medienschulung erwartete die Teilnehmer am Mittwochvormittag)

Maske begann seine Rede mit der Anmerkung, nicht wie vom DBV geplant 25 Minuten zu sprechen. Er wollte, wie zuvor besprochen, nur kurze Worte an die Olympioniken  richten. Es wurden am Ende aber fast 40 Minuten.

In seiner Rede überraschte Maske mit seinem Bekenntnis zum Olympischen Boxen. „Wenn ich nach fast 26 Jahren Boxsport zurückschaue, dann habe ich viele Siege eingefahren. Ich habe meinen Profititel verteidigt und konnte sogar mit 44 Jahren noch einmal im Ring siegen. Trotz all dieser Siege ist mir im Nachhinein der Olympiasieg der wichtigste. Ich bekomme immer noch eine Gänsehaut wenn ich daran denke. Vorher hat man sich manchmal lustig über mich gemacht, auch die Journalisten sind nicht vorsichtig mit mir umgegangen. Doch in Seoul konnte ich es allen zeigen.“
Besonders eindringliche Worte fand Maske für unsere Athleten. „Wenn ihr euch auf solch einen wichtigen Wettkampf vorbereitet, müsst ihr fokussiert sein. Im Training diskutiert man manchmal mit seinem Trainer über den einen oder anderen Lauf. Aber jetzt wisst ihr wofür ihr trainiert. Oft sind es nur einige Sekunden, die ihr länger durchhalten müsst, um zu gewinnen. Später ärgert man sich dann – hätte ich nur... Ein Wettkampf hat nur wenige Minuten, auf die kommt es an.“

„Boxer steigen bei Spielen als erste in den Wettkampf ein und sind, wenn sie im Turnier bleiben, als letzte fertig. Wenn ihr im Olympischen Dorf Sportfreunde anderer Sportarten trefft, sagen die z.B. - Ich habe Silber gewonnen. Der Boxer kann nur sagen – Ich bin eine Runde weiter.“
FIGOsport übertrug den Abend live im Internet.

Eine besondere Ehrung fand Hamza Touba. Der Boxer im Limit bis 49 kg konnte sich leider nicht für die Olympischen Spiele qualifizieren. Der sportliche Leiter des DBV, Michael Müller, erklärte: „Hamza Touba wurde bei den Qualifikationswettkämpfen in der Türkei um den verdienten Sieg und damit um die verdiente Quali betrogen. Wir haben versucht beim Weltverband Einfluss zu nehmen. Leider gab es bis zu letzt keine Möglichkeit. In Sportarten, bei denen subjektiv gewertet wird, kann so etwas immer wieder vorkommen.“
Henry Maske: „Solche Vorfälle sind bitter. Doch ein Sportler muss auch mit solchen Rückschlägen fertig werden und seine nächste Chance nutzen.“ An der Verabschiedung in Hennef nahm Touba, trotz Einladung, nicht teil.

rbb online

                              Sportler aus der Region


Stefan Härtel, Boxer aus Brandenburg und Olympia-Teilnehmer (Foto: privat)

3 Fragen an...

Stefan Härtel

                          Boxen; Mittelgewicht (-75 kg)

geb. am: 6. Februar 1988 in Lauchhammer
Verein: SV Lichtenberg47 e.V.
Erfolge: Deutscher Meister (2010, 2009, 2007); Chemie-Pokal 2012 und 2011 


1. Was ist Ihr Ziel für die Olympischen Spiele?

Gute Leistungen zeigen und, wenn möglich, eine Medaille erkämpfen.


2. Worauf freuen Sie sich bei den Spielen am meisten?

Einfach auf alles...die Olympischen Spiele sind DAS Sportevent und ich bin ein Teil davon!


3. Eine Medaille oder ein Treffen mit einem Mitglied der königlichen Familie?

Unabhängig davon, dass ich kein Anhänger der Royals bin, entscheide ich mich ganz leicht und definitiv für die Medaille...sie hätte ich ein leben lang und sie wäre der Beweis, dass sich die Arbeit gelohnt hat!

DBV Präsident: "Zwei Olympiamedaillen wären ideal"

Bei den Olympischen Spielen werden, wie es bereits Tradition ist, auch dieses Mal Medaillen im Amateurboxen vergeben. Die Boxwettkämpfe gehören zu den ältesten der Spiele und bringen den Siegern große Ehre ein. Muhammad Ali, Teofilo Stevenson, Felix Savon, Odlanier Solis… Die Liste der berühmten Goldmedaillengewinner jagt einem zuweilen einen Schauer der Ehrfurcht über den Rücken. 4 Boxer aus Deutschland möchten ebenfalls in die Geschichte eingehen. Seit Henry Maske, der Ende der 80er Gold verbuchen konnte, hatte der DBV nämlich keinen Olympiasieger mehr in den eigenen Reihen.

Patrick Wojcicki (69 KG), Stefan Härtel (75 KG, Foto)), Enrico Kölling (81 KG) und Erik Pfeifer (+91 KG) werden Deutschland bei den olympischen Spielen vertreten. Alle 4 haben bereits auf nationaler und internationaler Ebene ihre Klasse bewiesen und möchten ihre bisherige Karriere nun mit einem guten Ergebnis in London krönen.

„Es sind ein Höchstmaß an Einsatz und der Wille, Leistungen zu bestätigen, zu erwarten!“, so DBV Präsident Jürgen Kyas. „Die 4 sind seit Januar zusammen und absolvieren sich ständig erweiternde Lehrgänge. Das Training ist so ausgelegt, dass sie ihren Leistungshöhepunkt sicherlich bei Olympia erreichen werden!“

Die Boxer selbst sind zufrieden mit dem Training. „Nach eigener Aussage wurde ihnen diese Form der Vorbereitung noch nie angeboten, sodass sie mit einem gesunden Selbstbewusstsein nach London reisen!“ berichtet Kyas.

Aber wie sehen die Ziele des Verbands aus? Man ist bescheiden! „2 Medaillen wären ideal, aber wir sind da sehr zurückhaltend. Man braucht auch Glück bei der Auslosung. Ich denke aber, dass alle 4 Sportler dazu in der Lage sind, die Ansprüche zu erfüllen!“

Dominik Thiemke ist Junioren Vize-Europameister

Die 16. Europameisterschaft der Junioren fand vom 22. – 30.06.2012 in Sofia, der Hauptstadt Bulgariens, statt. Insgesamt kämpften 265 Athleten im Alter von 16 -17 Jahren aus 35 Ländern um die Titel in den 13 Gewichtsklassen. Im Superschwergewicht der Gewichtsklasse über 80 kg starteten neben unseren Lichtenberger Dominik Thiemke 13 weitere Boxer im Kampf um den Titel des Europameisters. Mit viel Selbstbewusstsein kletterte Dominik Thiemke bei seinem ersten großen Internationalem Event in den Boxring. Seinen ersten Herausforderer Laszlo Komor aus Ungarn besiegte er mit 13:11 Punkten. Ein 12:7 Punktsieg im nächstem Fight gegen den 2 m großen Moldaven Dumitru Lupu bedeutete den Einzug ins Halbfinale und ein Medaillenplatz. Aber damit wollte sich der 47er noch nicht zufrieden geben und schaltete mit einem erneuten 12:7 Punktsieg den Bulgaren Angel Angelov im Halbfinale aus. Im Finalkampf musste Dominik sich mit dem Russen Marat Kerimkhanov die Kräfte messen. Nach einer sehr guten ersten Runde geriet er mit einem Punkt in Rückstand. In Runde 2 konnte der Russe seinen Vorsprung auf 3 Punkte ausbauen. In der letzten Runde versuchte Dominik mit einem riesigen Kämpferherz das Ruder noch herumzureißen, musste sich aber letztendlich geschlagen geben. Für den 16jährigen Dominik Thiemke, der erst vor 3 Jahren mit dem Boxsport begann, ist der Gewinn des 2. Platzes bei den Europameisterschaften der Junioren ein riesiger Erfolg in seiner jungen Boxkarriere.

Anton Fröde siegt in Wallenhorst

Wallenhorst, 23.-24.06.2012

Im niedersächsischen Wallenhorst fand das 6. Edeka Boxturnier statt, an dem wir zum zweiten Mal teilnahmen. Bedingt durch die Schulferien starteten wir diesmal allerdings nur mit 3 Aktiven. Aus Lichtenberger Seite konnte Anton Fröde mit einer technisch und taktischen Meisterleistung überzeugen und einen hochverdienten Sieg erkämpfen. Kevin Chodorkowski hingegen kam mit seinem Gegner, der in allen 3 Runden bestrebt war das Boxen zu unterbinden, überhaupt nicht zurecht und musste dafür eine Niederlage einstecken. Eine ganz bittere Niederlage kassierte Togrul Seyidazimov. Die ersten beiden Runden konnte Togrul in einem hochklassigen Kampf für sich gestalten. In der dritten Runde gab sein Gegner noch einmal Vollgas und war der bessere Boxer. Als sein Gegner die Deckung öffnete, weil der Ringrichter den Kampf stoppte, stieg Togrul unbarmherzig ein und konnte nur mit brachialer Lautstärke des Ringrichters gestoppt werden. Das unabsichtlich überhörte Stoppkomando kostete letztendlich eine Verwarnung und den Sieg.

Sommerfestboxen beim SC Berlin

Berlin, 16.06.2012

Viel vom Sommer war an diesem Samstag nicht zu erkennen. Der starke Regen zwang den Veranstalter das Boxen anlässlich des Sommerfestes in die Halle zu verlegen, was der sportlichen Leistung keinen Abbruch tat. In 12 Kämpfen wurde guter Boxsport geboten. Von unseren Athleten konnte allerdings nur Togrul Seyidazimov besetzt werden. Da nach dem offiziellen Wiegen der Gewichtsunterschied zu groß war, kam es zwischen Togrul Seyidazimov und dem Schweriner Alexey Illin zu einem Trainingskampf. In den ersten beiden Runden lies Togrul teilweise aufblitzen, welch boxerisches Potenzial in ihm steckt und beendete den Trainingskampf durchaus mit einer Siegleistung, obwohl es bei Trainingskämpfen keine Urteile gibt.

Erneuter Sieg für Dominik Thiemke

Berlin, 09/10.06.2012

Bei den Deutsch - Russischen Festtagen in Karlhorst traf Dominik Thiemke auf einen starken Gegner aus Russland. Von der Kampfstatistik war er seinem Gegner klar unterlegen. Jedoch mit dem Beginn der ersten Runde zeigte Dominik wer Chef in dem Seilquadrat ist. Mit einer hohen Aktionsdichte und einer taktischen Meisterleistung ließ er seinem Gegner keine Sekunde Pause und konnte alle 3 Runden auf den Punktzetteln für sich verbuchen. Am Ende lautete das verdiente Urteil „einstimmiger Punktsieger Dominik Thiemke“. Für Dominik Thiemke war dies kurz vor den Europameisterschaften in Bulgarien eine gelungene Generalprobe. Etwas gastfreundlicher zeigte sich Togrul Seyidazimov seinem russischen Herausforderer. Bereits nach der zweiten Runde musste er sich geschlagen geben und die Überlegenheit seines Gegners anerkennen.

Boxtraining mit Geräten von McFit


Für die Mitglieder unserer Boxabteilung haben sich die Trainingsbedingungen erheblich verbessert. Seit kurzem sind wir stolzer Besitzer mehrerer Trainingsgeräte für das Ausdauer- und Krafttraining. Die McFit GmbH spendete ihre alten Trainingsgeräte an gemeinnützige Vereine, woraufhin wir uns bewarben und gemeinsam mit anderen Vereinen den Zuschlag erhielten. Die erste Trainingseinheit mit den neuen Geräten begann mit dem Transport derselben zu unserer Trainingstätte, denn die Geräte hatten teilweise ein stolzes Gewicht von bis zu 200 kg.

Ein besonderes Dankeschön gilt der Firma Sven Walter Logistik für den Transport und für die tatkräftige Unterstützung bei der Aufstellung der Geräte. Ebenfalls möchten wir uns beim Management der McFit GmbH für diese geniale Aktion bedanken.

Meistertitel und Nominierung zur EM für Dominik Thiemke

Bad Blankenburg, 16.-19.05.2012

Im thüringischen Bad Blankenburg fanden die 40. Boxmeisterschaften der Junioren statt. Im Superschwergewicht trat unser Lichtenberger Dominik Thiemke an, um bei der Titelvergabe ein gewaltiges Wörtchen mitzusprechen. Das wollten natürlich auch noch 5 weitere Athleten. So hatte Dominik Thiemke mit Seb Yunus vom Landesverband Südwest im Halbfinale einen starken Gegner vor den Fäusten. In allen Runden bestimmte Dominik den Kampf und konnte mit der Schlaghand die entscheidenen Treffer setzen. Ein letztes Aufbäumen seines Kontrahenten in Runde 3 unterband Dominik hervorragend. So konnte sich der 16jährige Lichtenberger mit einem 12:08 Punktsieg den Einzug ins Finale sichern. Mit Alexander Grundler vom SSV Köfering hatte Dominik einen alten Bekannten vor den Fäusten. Denn beide Sportler standen sich schon mehrmals bei Deutschen Meisterschaften im Boxring gegenüber. Auch in diesem Jahr konnte Dominik sich gegen den für den Landesverband Bayern startenden Athleten durchsetzen. Mit 21:14 Punkten gewann Dominik Thiemke das Finalduell der diesjährigen Meisterschaft.

Der Deutsche Boxverband nominierte im Anschluss die Kader, die Deutschland bei der Europameisterschaft in der Hauptstadt Bulgariens vertreten werden. Groß war die Freude bei Dominik und seinen Eltern, die extra zum Finale nach Bad Blankenburg reisten, als er von seiner Nominierung erfuhr.

Das Abschneiden des Berliner Boxverbandes bei der Deutschen Meisterschaft war ebenso meisterhaft. Alle 9 Teilnehmer erkämpften eine Medaille, wovon es 6 bis ins Finale schafften und dem Berliner Boxverband 4 Meistertitel erboxten. Von den 4 Meistern erhielten 3 Sportler ihre Nominierung zur Europameisterschaft.

Niederlage für Chodorkowski beim Ostseepokal in Stralsund

04.-06.05.2012

Mit einem Sieg beim Stralsunder Ostseepokal hätte sich der 13jährige Kevin Chodorkowski für die Deutschen Meisterschaften der Kadetten in Lindow qualifizieren können. Das gleiche Ansinnen hatte auch sein aus der Hansestadt Hamburger kommende Gegner. Sehr aufgeregt zu seiner bisher ersten großen Bewährungsprobe mit der Berliner Landesauswahl stieg Kevin in den Ring und gab in allen 3 Runden sein Bestes. Am Ende des Kampfes musste Kevin jedoch die Überlegenheit seines Kontrahenten aus Hamburg anerkennen.

In der Mannschaftswertung konnte der junge Berliner Boxnachwuchs mit 4 Turniersiegen den 1. Platz und den riesigen Mannschaftspokal erkämpfen. Herzlichen Glückwunsch.

Stefan Härtel kann Vorjahrestitel nicht verteidigen

02.-05.05.2012

Beim 50. Belgrader Boxturnier in der serbischen Hauptstadt fanden sich auch in diesem Jahr wieder Nationen aus der ganzen Welt ein. Als Titelverteidiger des vergangenen Jahres im Mittelgewicht ging Stefan Härtel an den Start. Im ersten Kampf besiegte er den für Neuseeland boxenden Joseph Blackbourne einstimmig mit 18:8 nach Punkten. In der nächsten Vorrunde traf er bereits auf den Russen Evgeniy Shvedenko der im Vorfeld den serbischen Olympiateilnehmer Aleksandar Drenovak ausschaltete. In einem spannenden Kampf versuchte Stefan vergeblich die Oberhand über den russischen Boxer zu gewinnen und musste sich nach 3 kampfbetonten Runden leider dem späteren Turniersieger und zusätzlich als Bester Boxer ausgezeichneten Evgeniy Shvedenko geschlagen geben.

Vom Belgrader Flughafen ging es für die deutschen Olympioniken gleich weiter nach Rom. Dort beginnt im italienischen Sabaudia die nächste Etappe der Olympiavorbereitung.

168 Fäuste beim 6. Lichtenberger Pokalturnier im Boxen

 

In der Sporthalle der Rhinstraße kämpften vom 28.04.-29.04.2012 insgesamt 84 Sportler und Sportlerinnen an 2 Tagen aus 18 Vereinen um den Sieg und gleichzeitig um dem Mannschaftspokal beim 6. Lichtenberger Pokalturnier. Boxvereine aus Hessen, Niedersachsen, Sachsen, Brandenburg, Berlin und Mecklenburg Vorpommern nahmen an diesem Turnier teil. An beiden Tagen herrschte eine tolle Boxsportatmosphäre und es wurde sehenswerter und überaus fairer Sport geboten. Die Schirmherrschaft übernahm in diesem Jahr erneut die Lichtenberger Bezirksstadträtin für Sport Frau Kerstin Beurich. Am Finaltag ließ sie es sich nicht nehmen, den Lichtenberger Olympiateilnehmer Stefan Härtel viel Erfolg auf den Weg nach London zu den Olympischen Spielen zu wünschen sowie die Turniersieger beim Lichtenberger Pokalturnier zu ehren.

Aus den Lichtenberger Reihen konnten nur 5 Sportler besetzt werden, wovon sich nur die Thiemke Brüder durchsetzen konnten. In seinem Finalkampf besiegte Fabian Thiemke seinen Gegner aus Oschatz schon nach wenigen Sekunden. Bereits die erste Führungshand schlug voll in Ziel ein und brach die Kampfmoral des Oschatzers. Ein zweiter Angriff führte bereits zum Abbruch. Sein älterer Bruder Dominik hatte mit Özgür Özmen vom TSV Wallenhorst schon ein anderes Kaliber vor den Fäusten. Beide Kämpfer besitzen eine solide Grundausbildung und zeigten dem Publikum einen hochklassigen Schwergewichtskampf. Dominik Thiemke konnte alle Runden für sich verbuchen, obwohl sein Gegner bis zur Schlussminute gefährlich blieb. Mit schnell geschlagenen 2er Schlagverbindungen und herrlichen Kontern setzte er sich letztendlich gegenüber seinen Herausforderer durch. Einen zweiten Platz beim Turnier belegte Ruslan Ataew, der gegen Jeremy Fischer von der Boxunion Strausberg im Finale verlor. Bereits am Samstag im Halbfinale scheiterte Anton Fröde an Edon Jahai vom SC Berlin. Auch der Lichtenberger Kevin Scherz unterlag bereits in Runde 2 dem Leipziger Roman Gerlach.

Der Mannschaftspokal ging in diesem Jahr an den Berliner TSC, der mit einer sehr gut besetzten Mannschaft an den Start ging. Die nachfolgenden Plätze belegten die Boxstaffel vom SV Blau Gelb vor den Kämpfern von Stahl Schöneweide. Den Pokal des Besten Boxers erhielt Florian Henke aus Lauchhammer. Als Bester Kämpfer wurde Selim Tungaev vom Berliner TSC geehrt.

Positiv äußerten sich alle beteiligten Vereine über das amtierende Kampfgericht. Es fand in allen Kämpfen stets das richtige Urteil.

Ein besonderer Dank geht an die Mitarbeiter von Urban-Sozial der gemeinnützigen Wohnheimgesellschaft, welche erneut die auswärtigen Mannschaften beherbergte sowie an die vielen, vielen freiwilligen Helfer, ohne die ein solches Event nicht denkbar wäre.

6. Lichtenberger Pokalturnier

Vom 28. bis 29. April werden bereits zum sechsten Mal in Folge in Berlin Lichtenberg die Fäuste fliegen. Die Boxabteilung des SV Lichtenberg 47 hat Boxvereine aus mehreren Bundesländern zu diesem Event eingeladen. Auch der Berliner Landesverband wird mit seinen Boxabteilungen stark vertreten sein. So nehmen mit Stahl Schöneweide, SV Blau Gelb, SC Berlin und dem Berliner TSC Vereine teil, die nicht nur in den Landesgrenzen das Boxgeschehen bestimmen. Spannende Kämpfe in allen Altersklassen vom 10jährigen Schüler bis in den Männerbereich sind geplant. Auch Mädchen und Frauen werden ihr boxerisches Talent unter Beweis stellen. Es werden erfahrene Kämpfer und „blutige Anfänger“ in den Ring steigen, die ihr Herzklopfen vor lauter Aufregung kaum verbergen können. Seien Sie live dabei, genießen Sie spannende Kämpfe und honorieren Sie mit Ihrem Applaus die Leistung der Sportler. Bei uns Sitzen Sie immer in der ersten Reihe.


10315 Berlin-Lichtenberg, Rhinstraße 127 A, Sporthalle

Sonnabend 28. April      Beginn: 15:00 Uhr 

Sonntag , 29. April        Beginn: 10:00 Uhr 

Dominik Thiemke erkämpft Meisterschaftsticket

01.04.2012

In der Hellersdorfer Boxhalle in der Eisenacher Straße standen sich Hamburgs und Berlins Landesmeister in den Altersklassen der Junioren und Jugend gegenüber, um sich für die Deutsche Meisterschaft zu qualifizieren. Der 16jährige Lichtenberger Dominik Thiemke im Superschwergewicht hatte mit seinem Hamburger Kontrahenten einen ebenbürtigen Gegner vor den Fäusten. In der ersten Runde konnte sich der Hamburger Modellathlet, der immerhin 15 kg mehr auf die Waage brachte, in Führung boxen. Dominik Thiemke gab nicht auf und kämpfte mit einem riesigem Kämpferherz weiter und bestritt eine ausgeglichene zweite Runde. Mit dem gleichen Engagement startete er in die dritte Runde und brachte immer besser und öfter seine Schlaghand ins Ziel. Durch seine konditionelle Überlegenheit kippte Dominik in der dritten Runde den Kampf und ging als überglücklicher und verdienter Sieger aus dem Ring.

In allen Begegnungen konnten stets die Berliner Boxer den Ring als Sieger verlassen. Für die Hamburger Delegation war es diesmal leider ein rabenschwarzer erster Aprilsonntag.

Meisterschaftsträume für Seyidazimov und Berger geplatzt

Togrul Seyidazimov
Togrul Seyidazimov

Berlin, 25.03.2012

Viel hatte sich Mats Berger für die diesjährigen Berliner Meisterschaften vorgenommen. Eine Teilnahme an die Deutschen Meisterschaften war sein großes Ziel. Jedoch machte ihm der Entracht Boxer Edonis Beqiri bereits im Halbfinale einen Strich durch die Rechnung. Denn in allen 3 Kampfrunden fand Mats nicht in den Kampf. Musste durchaus vermeidbare Treffer einstecken und letztendlich die Überlegenheit seines Herausforderers anerkennen. Viel besser lief es dagegen für Togrul Seyidazimov. Von Anfang an bestimmte er den Kampf und zwang seinen ebenfalls vom Boxring Entracht Berlin kommenden Gegner in den Rückwärtsgang. Mit präzisen geraden Händen auf der Innenbahn konnte er den auf der Außenbahn und oft unsauber schlagenden Mohamed Rabieh stets stoppen. In der letzten Kampfrunde begann Togrul furios, konnte gleich zu Beginn für alle sichtbare Treffer anbringen und stoppte letzte Angriffsbemühungen seines Gegner bereits mit der Führungshand. Völlig unverständlich das 2:1 Punkturteil, das Togrul Seyidazimov in einem klar überlegenen Kampf zum Verlierer erklärte. Hier wurde wochenlange harte Trainingsarbeit durch schlechte Kampfrichterleistung zunichte gemacht. Einziger Trost bei der diesjährigen Berliner Meisterschaft der U17 und U19 blieben die Titel für Dominik Thiemke und Sebastian Schaub, welche in Ihrer Gewichtsklasse konkurrenzlos waren.

 

Bei der im Vorfeld ausgetragenen Spandauer Boxmeisterschaft konnte Kevin Chodorkowski einen Kampf bestreiten, indem er sich nicht von seiner stärksten Seite zeigte. In einer sehr schwachen dritten Runde verschenkte er seine durchaus berechtigten Siegchancen und verlor diese Begegnung.

Mats Berger erhält einen Pokal zum  50. Kampf
Mats Berger erhält einen Pokal zum 50. Kampf

Turniersieg für Stefan Härtel beim Chemiepokal 2012 in Halle

Stefan Härtel Chemiepokalsieger 2012 im Mittelgewicht  -75 kg
Stefan Härtel Chemiepokalsieger 2012 im Mittelgewicht -75 kg

Die deutschen Amateurboxer haben beim Chemiepokal in Halle/Saale zwei Siege verbuchen können. Denis Makarov und Stefan Härtel feierten Punktsiege. 


Ex-Europameister Makarov setzte sich gegen den Usbeken Orzuke Shaimow durch. Kurios: Während des Kampfes war die Punktmaschine ausgefallen. Härtel feierte einen klaren Sieg gegen den brasilianischen WM-Dritten Esquiva Florentino. Der Berliner wurde zum kämpferischsten Boxer des Turniers gekürt. "Mir sind noch kleine Fehler unterlaufen, die ich bis zu den Olympischen Spielen unbedingt abstellen muss", gab sich Härtel dennoch selbstkritisch. Der Mittelgewichtler hat bereits das Ticket für die Olympischen Spiele 2012 in London sicher. Dagegen muss Makarov noch um die Teilnahme bangen. "Der Chemiepokal war nur eine Durchgangsstation für mich. Ich will zur Olympia-Qualifikation in die Türkei und es dort schaffen. Ein Sieg in Halle ist schon eine gute Visitenkarte", erklärte der Bantamgewichtler. Die Entscheidung, wer im April in Trabzon um ein Olympia-Ticket kämpfen darf, fällt der Deutsche Boxverband in den kommenden Tagen.         

Kyas: "Chemiepokal ist Mini-WM"                                       

Zwei weitere Deutsche konnten in Halle ihre Finalkämpfe nicht gewinnen: Hamza Touba und Arayk Marutyan. Dabei verlor Touba gegen Belik Galanow aus Russland nur hauchdünn. Der Präsident des Deutschen Boxsportverbandes Jürgen Kyas lobte die Veranstalter: "Der Chemiepokal ist eine Mini-WM und das weltweit beste Turnier. Da trifft schon in der Vorrunde Weltklasse aufeinander."

 


Die Finalergebnisse auf einen Blick:

Halbfliegengewicht (46-49 kg):
Belik Galanow (Russland) - Hamza Touba (Neuss) 12:11

Fliegengewicht (- 52 kg):
Jasurbek Lapitow (Usbekistan)- Serdamba Purevdorj (Mongolei) 12:8

Bantamgewicht (- 56 kg):
Denis Makarov (Velbert) - Orzubek Schaimow (Usbekistan) 4:1

Leichtgewicht (- 60 kg):
Robson Conceicao (Brasilien) - Gani Schailauow (Kasachstan) 16:8

Halbweltergewicht (- 64 kg):
Artem Saizew (Russland) - Everton Lopez (Brasilien) 16:11

Weltergewicht (- 69 kg):
Serik Sapijew (Kasachstan) - Arajk Marutyan (Schwerin) 19:15

Mittelgewicht (- 75 kg):
Stefan Härtel (Berlin) - Esquiva Florentino (Brasilien) 15:9

Halbschwergewicht (- 81 kg):
Joe Ward (Irland) - Jegor Mechontsew (Russland) 20:14

Schwergewicht (- 91 kg):
Artur Beterbijew (Russland) - Wang Xuanxuan (China) Aufgabe 2. Rd.

Superschwergewicht (+ 91 kg):
Sergej Kusmin (Russland) - Zhang Zhilei (China) 11:7

Härtel im Finale des Chemiepokals gegen Brasilianer

Mit dem Russen Dmitry Bivol, dem 2fachen Kadetten-Weltmeister, hatte Stefan Härtel heute einen Weltklasseboxer vor den Fäusten. In der ersten Runde dominierte Stefan mit einer technisch, taktischen Meisterleistung ganz klar das Kampfgeschehen. Er konnte Treffer zum Kopf und Körper anbringen und setzte sich mit 2 Punkten Vorsprung hochverdient in Führung. In der zweiten Runde war ebenfalls Stefan Chef im Ring und bestimmte das Kampfgeschehen. Der Russe Bivol kam jedoch immer besser in den Kampf und konnte sich auf einen Punkt heranboxen. In der Schlussrunde änderte der Russe seine Taktik und setzte alles auf eine Karte. Er zwang Stefan Härtel teilweise in den Rückwärtsgang und konnte sich in Führung boxen. Stefan, der Nerven wie Stahlseile hat, übernahm in der Schlussminute erneut das Zepter. Er mobilisierte seine letzten Kräfte und setzte zu einem fulminanten Schlussspurt an und konnte seine Schlaghand mehrmals ins Ziel bringen. Am Ende siegte Stefan mit einem knappen aber hochverdienten 16:15 Punktsieg, was von den Zuschauern mit einem anerkennenden Applaus honoriert wurde. Morgen steht ihm mit den brasilianischen WM-Dritten Esquiva Florentino, der nächste Weltklasseboxer gegenüber.

Chemiepokal: Olympia-Starter Härtel im Halbfinale

Halle/Saale - Stefan Härtel hat als erster deutscher Olympia-Starter das Halbfinale beim internationalen Boxturnier um den Chemiepokal in Halle/Saale erreicht. Der 24-jährige Berliner besiegte im Viertelfinale den Mongolen Shinebayar Narmandakh mit 16:6 Punkten.

Dagegen war für einen weiteren deutschen Olympia-Kandidaten schon in der Vorrunde Endstation. Enrico Kölling aus Berlin unterlag dem früheren Weltmeister Jegor Mechontsew aus Russland mit 4:9. Eine böse Überraschung erlebte auch Jugend-Olympiasieger Artur Bril. Der 20 Jahre alte Hoffnungsträger aus Köln verlor in seinem zweiten Turnierkampf gegen den Iren David Oliver Joyce. Zwar stand am Ende der drei Runden ein Unentschieden zu Buche (16:16), allerdings gab ein Hilfspunkt den Ausschlag zugunsten des Iren.

Von 16 deutschen Startern sind bereits sieben ausgeschieden. Im Weltergewicht gaben sich die Anwärter auf Olympia-Tickets, der Wolfsburger Patrick Wojcicki und der Schweriner Araik Marutjan, keine Blöße. Wojcicki gewann gegen den früheren Vize-Europameister Ionut Gheorghe aus Rumänien mit 15:6, Marutjan besiegte den WM-Dritten Egidijus Kavaliauskas aus Litauen mit 15:8.

Der Chemiepokal wird bereits zum 39. Mal ausgetragen. 118 Boxer aus 22 Ländern sind bei der zu den größten Boxturnieren der Welt zählenden Veranstaltung am Start. Für die deutschen Boxer geht es um die Qualifikation zum letzten Olympia-Ausscheid, der im April im türkischen Trabzon stattfindet. Bislang haben drei Athleten die Hürde für London übersprungen.

Chemiepokal: 130 Boxer aus 23 Nationen

Stefan Härtel Olympiateilnehmer
Stefan Härtel Olympiateilnehmer

Am Mittwoch, 14. März 2012, 12:00 Uhr ertönt der Gong zum ersten Vorrundenkampf und eröffnet damit das größte internationale Boxturnier vor den Olympischen Spielen in London, das in diesem Jahr stattfindet. Der Chemiepokal in Halle (Saale) geht in seine 39. Auflage und er verspicht absolutes Weltklasseboxen. An ihm nehmen die weltbesten Kämpfer teil – rund 130 Boxer aus 23 Nationen treten in zehn Gewichtsklassen an und kämpfen um die begehrten Medaillen. Vom 14. bis 17. März 2012 heißt es im MARITIM Hotel Halle „Ring frei“

.Die Auslosung der Kämpfe erfolgt am Mittwoch (14.3.) vor den Vorrunden durch die Delegierten der Teilnehmernationen, den Beauftragten des Deutschen Boxsportverbandes und den Veranstalter. Auf Grund der vielen Teilnehmer in diesem Jahr werden die Vorkämpfe zum Viertel- und Achtelfinale in drei Staffeln am Mittwoch und Donnerstag stattfinden. Die erste Runde des Halbfinales wird am Freitag (16.3.), 15:00 Uhr, die zweite um 19:30 Uhr geboxt. Am Samstag (17.3.) beginnen 11:00 Uhr die Finalkämpfe.

 

Stefan Härtel kann Niederlage der Leipzig Leopards nicht verhindern

Halle, 10.02.2012                                                                                            Dass es kein Spaziergang gegen die Kämpfer der Baku Fires wird, war allen Beteiligten bereits im Vorfeld bewusst. Mit großer Kampfmoral stellten sich die Leipzig Leopards der Herausforderung und boten erneut Weltklasseboxen im Maritim Hotel der Saalestadt Halle.
Im Mittelgewicht traf Stefan Härtel auf den international sehr erfahrenen Weißrussen Mikalai Vesialou der für die Baku Fires in den Ring stieg. Der in der Rechtsauslage boxende Vesialou hatte seine Hausaufgaben gründlich gemacht und war perfekt auf den Boxstil von Stefan eingestellt. In einem technische hochklassigen Kampf boten beide Kämpfer sich ein Kopf an Kopf Rennen, wobei gerade in den beiden ersten Runden leichte Vorteile für Stefan erkennbar waren. Leider hatten die Leipzig Leopards an diesem Abend keine besonders gute Lobby beim Kampfgericht. Am Ende musste sich Stefan mit 50:45 Punkten geschlagen geben, was diesen engen Kampfverlauf nicht widerspiegelt.


Lediglich Lokalmatador Kevin Künzel im Schwergewicht erkämpfte einen Sieg für die Leipzig Leopards an diesen Abend. So konnten die Baku Fires mit einem 4:1 Sieg die Heimreise antreten.

 


Lichtenberger ohne Sieg in Wurzen

04.02.2012

Beim Heinz Kästner Gedenkturnier in Wurzen bekamen 3 Lichtenberger die Chance ihr Leistungsvermögen im Boxring unter Beweis zu stellen. Der 13jährige Ruslan Ataew zeigte einen beherzten Kampf und versuchte ständig das Kampfgeschehen zu kontrollieren. Er wurde aber beim Gegenangriff von seinem Wurzener Kontrahenten zu oft getroffen, so dass der Sieg nach Wurzen ging. Ebenfalls eine Niederlage erlitt Anton Fröde. Lediglich in der zweiten Runde konnte er seinem Gegner ernsthaft gefährlich werden. Im Schwergewicht bestritt der 24jährige Alexander Michel seinen ersten Boxkampf. Mit seinem Gegner aus Riesa boten sie dem Publikum in der Wurzener Stadthalle eine spannenden Kampf. Am Ende entschieden sich die Unparteiischen in dem ausgeglichenen Fight gegen Alexander Michel.




Sieg für Stefan Härtel – Niederlage für Hertha BSC

04.02.2012
Im Rahmen der Bundesliga wurde dem zahlreich, im hannoverischen Autohaus Kahle, erschienenen Zuschauern ein packender und spannender Boxabend geboten. Leider lief es an diesem Abend nicht gut für die Herthaner. Lediglich Robert Harutyunyan konnte einen Sieg erkämpfen bevor der Kampf von Stefan Härtel im Mittelgewicht eingeläutet wurde. Er musste sich mit dem litauischen WM-Teilnehmer Vladimir Milevski auseinander setzen der für den BSK Seelze unter Vertrag steht. Mit schnellen Kombinationen zum Körper und Kopf hielt sich Stefan den sehr geschlossenen und kompakt stehenden Litauer vom Leib, der vor allem mit harten Schlägen zum Körper in der Halbdistanz den Erfolg suchte. Stefan konnte in allen Runden den schlagstarken Milevski kontrollieren und so einen weiteren Sieg für die Mannschaft von Hertha BSC erkämpfen. Leider ging in den nachfolgenden Kämpfen kein weiterer Sieg in die rote Ecke, so dass Hertha eine bittere 14:9 Niederlage einstecken musste.

 

 

Drei deutsche Olympia-Teilnehmer in Halle gegen die Baku Fires

Am 10. Februar startet das Deutsche WSB-Team in Halle/Saale gegen die bisher unbesiegten „Baku Fires“ mit einem Dream-Team.    

Drei Wochen nach dem Kampfabend gegen die Bejing Dragons, am 10. Februar 2012, sollen im Maritim Hotel Halle der Chemnitzer Ronny Beblik (54 kg), der Schwede Rashid Kassem (61 kg), die Berliner Stefan Härtel (73 kg) und Enrico Kölling (85 kg) sowie die Schwergewichts-Hoffnung Erik Pfeifer (+ 91 kg) kämpfen.

Mit dem Halb-Schwergewichtler Enrico Kölling, dem Mittelgewichtler Stefan Härtel und Erik Pfeifer, dem WM-Dritten im Schwergewicht (2011), steigen gleich drei Olympiateilnehmer der nächsten Spiele (London 2012) in den hallenser Ring.
Diese starke Aufstellung könnte unsere Chancen gegen die in dieser Saison noch ungeschlagenen Baku Fires wesentlich verbessern. Genauso wichtig bleibt die Unterstützung durch das Heimpublikum im Maritim Hotel. Tickets für beide Veranstaltungen sind ab sofort bei eventim erhältlich.    

Foto: Stefan Härtel - Michel Tavares (Paris United)

 

 

 

Sebastian Schaub gewinnt Löwenpokal


28.01.2012
Große Probleme hatte Boxring Atlas Leipzig bei der Ausrichtung des diesjährigen Leipziger Löwenpokals. Bereits im Vorfeld kamen zu wenig Paarungen zustande, so dass das Turnier auf einen Tag zusammengestrichen wurde. Kurzfristige Absagen oder Nichterscheinen einiger Vereine machten es dem Veranstalter nicht leichter, eine gute Veranstaltung auf die Beine zu stellen. So waren natürlich auch unsere Jungs die Leidtragenden, von denen nur Togrul Seyidazimov und Sebastian Schaub kämpfen durften. Togrul hatte mit seinem Kontrahenten aus Weimar einen guten Gegner vor den Fäusten. Mit zu wenig eigenen Aktionen konnte er nicht eine einzige Runde für sich verbuchen. Somit ging der Sieg einstimmig nach Weimar.
Sebastian Schaub hingegen nahm gleich mit Beginn des Kampfes das Zepter selbst in die Hand und bestimmte den Kampfverlauf. Immer wieder traf er, vor allem in den ersten beiden Runden, seinen Gegner mit seiner blitzschnellen Führungshand. Lediglich in der letzten Runde fehlte etwas das Distanzgefühl, aber da gab es bereits nichts mehr an seinen Sieg zu rütteln.

 


 

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